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31.07.2011

Flößen Sie Finanzbeamten Respekt ein

Wenn Sie das Finanzamt höflich anruftdann steht die Steuerwelt durchaus schon mal Kopf – könnte man sagen. Genau dieses wunderbare Gefühl durfte ich genießen, als ich kürzlich Einkommenssteuer und Umsatzsteuer an das Finanzamt bezahlt habe. Allerdings lagen zu dem Zeitpunkt die entsprechenden Steuererklärungen, obwohl verschickt, dem Finanzamt noch nicht vor.

Folglich erhielt ich einen Anruf der Sachbearbeiterin, die für die Verbuchung der Beträge zuständig ist. Völlig aufgelöst und aufgeregt wand sie sich am Telefon: »Herr Rademacher, Sie haben uns einen größeren Betrag überwiesen. Ich weiß aber nicht, wie ich den Betrag verbuchen soll. Ich will keinen Ärger mit Ihnen haben, falls ich die Beträge auf die falschen Konten buchen würde. Denn die letzte Dienstaufsichtsbeschwerde, die Sie beim Finanzamt gegen mich eingereicht haben, ist bei mir hängen geblieben. Könnten Sie mir bitte erklären, wozu die Beträge verwendet werden sollen?!«

Lieber Leser

Sie müssen nämlich wissen, liebe Leser: Ich schicke dem Finanzamt nicht bloß Geld. Ich schicke diesen Amtsstubenhockern jedes Mal gleichzeitig ein Telefax, in dem ich die zweckgebundene Verwendung  der von mir überwiesenen Steuergelder klipp und klar vorschreibe. Schließlich sollen meine steuerlichen Beträge nicht ohne meine Zustimmung für irgendwelche ungeklärten Steuernebenangelegenheiten verjubelt werden.

Überrascht? Nun, als Steuerzahler steht dieses Recht auch Ihnen zu: Bestimmen Sie künftig selbst, für was der von Ihnen überwiesene Steuerbetrag zu verwenden ist.

Aber zurück zu meinem Nervenbündel mit Pensionsanspruch am anderen Ende der Telefonleitung: Ein paar Wochen vorher hatte sich das Finanzamt erdreistet, eine ungerechtfertigte Kontopfändungen gegen mich durchzuführenund dass wegen eines längst bezahlten Steuerbetrags. Der Pfändung- und Überweisungsbeschluss lief allerdings ins Leere, weil das Finanzamt zwecks Pfändung ein 20 Jahre altes Girokonto ins Visier genommen hatte, das längst erloschen war – und obendrein noch nicht einmal mir gehörte. Diesen Irrtum vom Amt musste just jene aufgelöste Sachbearbeiterin auf ihre Kappe nehmen. Natürlich gab ich ihr per Dienstaufsichtsbeschwerde ordentlich was auf eben diese Kopfbedeckung. Anschließend rief mich das Sekretariat des Amtsleiters an und entschuldigte sich für die ungerechtfertigte Pfändung höchstpersönlich. Doch die Dienstaufsichtsbeschwerde landete für immer und ewig genau in die Akte der Sachbearbeiterin, die jetzt bloß keinen Ärger mehr mit mir riskieren möchte.

Gegen wie viele ungerechtfertigte Steuerforderungen dieses Finanzamts ich via Finanzgericht schon vorgegangen bin! Erfolgreich durchgefochten habe ich so einiges: In diesen Prozessen haben die Richter dem Finanzamt über 65 % (knapp 70.000 €) ihrer Steuerforderungen gegen mich gestrichen. Den verbleibenden Rest habe ich natürlich in Raten beim Finanzamt bezahlt – eine Vereinbarung, die ich in einem persönlichen Gespräch mit dem Amtsleiter und den zuständigen Sachbearbeitern der Vollstreckungsstelle ausgehandelt habe.

Sie sehen, lieber Leser: Sie sind gar nicht so machtlos gegen die so übermächtig erscheinende Gier-Krake namens Finanzamt. Sie müssen nur wissen, wie das System in diesen freudlosen Amtsstuben funktioniert. Meine persönliche Erfahrung: Diese hochnäsigen Herrschaften kann man als »kleiner« Bürger durchaus strammstehen lassen. Wie Sie das schaffen, habe ich in meinem Ratgeber »Die Macht des Steuerzahlers« leicht nachvollziehbar beschrieben. Also garantiert ohne unverständlichen steuerjuristischen Klimbim.

Mit diesem Ratgeber und den kostenlosen Beilagen an praxiserprobtem Schriftverkehr mit dem Finanzamt sind Sie in der Lage, ungerechtfertigte Steuerforderungen des Finanzamtes höchstselbst entschieden abzuschmettern. Lassen Sie sich die Steuerwurst nicht mehr vom Brot nehmen, und zahlen Sie tatsächlich nur noch die Steuern, die dem Finanzamt auch wirklich zustehen.

Verlassen Sie sich dabei bloß nicht allein auf Ihren Steuerberater! Viele dieser Geheimnisse kennt der nämlich gar nicht. Oder er verrät sie Ihnen nicht. Oder, noch schlimmer: Er wird sich zu fein dafür sein, beispielsweise einen Antrag zu stellen (schließlich will er es sich schon wegen seiner anderen Klienten nicht mit dem Finanzamt verderben).

Sie müssen schon selbst aktiv werden! Aber Sie stehen dabei nicht allein: In meinem Buch »Die Macht des Steuerzahlers« erfahren Sie, welche Möglichkeiten Sie in der Hand haben, um dem Finanzamt eigenhändig das Schröpfer-Leben schwer zu machen. Sie drehen einfach den Spieß um und bringen die Waffen des Finanzamtes gegen die Beamten selbst in Stellung! Schließlich haben es »Schäubles Landsknechte« nicht besser verdient – verpflichten sie Sie doch mit unverschämten, einschüchternden Schreiben zu hohen Steuerzahlungen.

Deshalb sage ich jetzt: 

Schluss damit! Kämpfen Sie jetzt um Ihr gutes Recht, Ihre Steuerlast spürbar zu mindern! Darüber hinaus gibt ja noch so viele andere versteckte Steuer-Geheimnisse, von denen Sie noch gar nichts ahnen – und die finden Sie alle in: »Die Macht des Steuerzahlers«. Dieses Buch öffnet Ihnen endlich die Augen – und verschließt Ihr Geld vor dem unberechtigten Zugriff der Steuerbehörden.

Nach dieser Lektüre wird das Finanzamt einen Heiden-Respekt von Ihnen haben, wenn Sie dieses Wissen - so wie ich - auch anwenden!

Autor:Wolfgang Rademacher
Ausführung:Gebundenes Buch DIN A4
 Großformat 32 x 22 cm, 255 Seiten mit kostenloser CD-ROM
ISBN:978-3-935599-27-6

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